Genetik – Endlich
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2010 · Heft 2 · S. 52 bis 52
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Stottern kann bei Blutsverwandten gehäuft auftreten. Über genetische Kopplungsanalysen ist es der Forschergruppe um Kang et al. gelungen, in einer Großfamilie mehrere Mutationen eines einzelnen Gens zu identifizieren, die zum Stottern, nicht jedoch zu anderen Auffälligkeiten führen. N Engl J Med 2010;362:677-685 Es kommt nicht gerade häufig vor, dass in der weltweit angesehensten Zeitschrift für Innere Medizin – und darüber hinaus in einer der angesehensten wissenschaftlichen Zeitschriften überhaupt – eine Originalarbeit zu einer Sprachkrankheit erscheint. Daher ist allein schon das Ereignis, dass unser Arbeitsf…