Rhythmuszentrierte Maßnahmen – Bewegung, Stimme und Sprache in Harmonie
Spiecker-Henke, M. · Sprache · Stimme · Gehör · 2008 · Heft 2 · S. 46 bis 56
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rhythmuszentrierte Maßnahmen zur Therapie bei Stimmstörungen gehen von der Annahme aus, dass es einen optimalen Rhythmus, quasi einen intrinsischen Takt, bei der Ausführung motorischer Willküraktivitäten gibt. Stimmt der Takt nicht mit der tatsächlichen Ausführung dieser Aktivitäten überein, dann kommt es zu einer „Schaltungs-Imbalance”, die eine erhöhte Spannungslage beim Sprechen und Singen, einen resonanzarmen oder heiseren Stimmklang, eine mangelnde stimmliche Belastungsfähigkeit u. ä. nach sich ziehen kann. Das gemeinsame Ziel der z. T. recht unterschiedlichen Therapieverfahren ist es, den individuellen Rhy…