Emotion und kindliche Entwicklung
Bürgin, D. · Sprache · Stimme · Gehör · 2003 · Heft 2 · S. 75 bis 81
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In der Interaktion von Menschen spielen Zeichen- und Informationsverarbeitungsprozesse eine wesentliche Rolle. Gemeinsame Bedeutungserlebnisse (als intersubjektives Drittes) entstehen in einem visuellen intermediären Raum. In solchen Spielräumen wird der Säugling seiner selbst und des Gegenübers gewahr. Emotionen werden mittels Imitation von Gesichtsausdrücken auch im Bereich der nonverbalen Kommunikation schon früh austauschbar. Das „Zeigen” und das „Bitten um etwas” entwickeln sich aufgrund angeborener Fähigkeiten, die durch das Gegenüber in (soziokulturell) spezifischer Weise und durch Elaboration typischer k…