Temporäre Hörgeräteversorgung bei zentraler Schwerhörigkeit
Ptok, M. · Sprache · Stimme · Gehör · 2000 · Heft 3 · S. 126 bis 128
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Unter zentraler Schwerhörigkeit wird eine Befundkonstellation mit deutlicher Absenkung der Hörschwelle im Tonschwellenaudiogramm, nachweisbaren evozierten otoakustischen Emissionen und regelrechten auditorisch evozierten Potentialen bei der Hirnstammaudiometrie verstanden. Hier wird die Krankengeschichte eines 10-jährigen Mädchens geschildert, das einen Hörverlust von ca. 90 dB im Reintonaudiogramm bei regelrechten EOAE und regelrechten BERA-Ergebnissen aufwies. Da gleichzeitig Tests zur zentralen Hör- und Sprachverarbeitung auffällig waren, wurde das Kind probatorisch mit Hörgeräten versorgt. 2 Jahre danach kon…