Dysphagie – von der Pathophysiologie zur Therapie
Rainer Dziewas · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2019 · Heft 2 · S. 46 bis 57
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Dysphagie bezeichnet Schwierigkeiten beim Schlucken, die durch verschiedene pathophysiologische Mechanismen verursacht werden können. Diese Störungen können sowohl neurologische als auch muskuläre Ursachen haben und betreffen häufig ältere Menschen oder Patienten mit bestimmten Erkrankungen. Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchungen und bildgebende Verfahren. Die Therapie umfasst sowohl nicht-invasive Maßnahmen, wie Schlucktherapie und Ernährungsanpassungen, als auch invasive Interventionen, wie chirurgische Eingriffe. Ziel der Behandlung ist es, die Lebensqualität der Betroffenen