Biochemie der Seele
Spengler, D. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2013 · Heft S 01 · S. S12 bis S15
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Toxischer Stress kann lebenslange Spuren im Gehirn hinterlassen, die das Risiko für Angst und Depressionen sowie für Herz-Kreislauf-Krankheiten erhöhen. Vor allem in kritischen Zeitfenstern während der prä- und neonatalen Entwicklung reagiert der Organismus sensibel auf Stress. Er führt zur anhaltenden Hyperaktivität der zentralen Stressachse, charakterisiert durch eine erhöhte Cortisol-Sekretion unter Ruhebedingungen und eine Überexpression des Stresshormons Vasopressin (AVP). DNA-Analysen zeigen eine starke Beteiligung epigenetischer Mechanismen. Im Vergleich zu Kontroll-Mäusen hatten gestresste Tiere ein daue…