Wie viel kommt an?
Wolffram, S. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2011 · Heft S 01 · S. S10 bis S14
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In-vitro-Studien bescheinigen dem Flavonol Quercetin eine Vielzahl biologischer Effekte. Eine korrekte Interpretation dieser Daten setzt jedoch die Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit voraus. Diese wird u. a. von der chemischen Form beeinflusst: Quercetin ist als Monoglukosid deutlich besser bioverfügbar als das Aglykon oder Rutin. Zudem steigert die Zugabe von Fett die Bioverfügbarkeit. Da der Organismus Flavonoide dem Fremdstoffmetabolismus unterwirft, überführt er sie mit dem Ziel einer schnellen Eliminierung in methylierte und konjugierte Verbindungen. Diese Prozesse mindern die Bioverfügbarkeit. 91 % des…