Folsäure in der Prävention des kolorektalen Karzinoms
Wolters, M.; Ströhle, A.; Hahn, A. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2005 · Heft 4 · S. e1 bis e12
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Kostformen, die einen hohen Anteil an Obst und Gemüse aufweisen, haben sich hinsichtlich des kolorektalen Karzinoms als protektiv erwiesen. Dieser Effekt beruht möglicherweise auf ihrem Gehalt an Folsäure. Die biologisch aktive Form des Vitamins fungiert als Koenzym bei der Übertragung von C1-Substituenten im Stoffwechsel der Aminosäuren, Purine und Pyrimidine. Damit kommt ihr eine Schlüsselstellung bei der DNA-Synthese und der Regulation der Genexpression zu. Gegenwärtig werden 3 unterschiedliche Mechanismen diskutiert, über die Folsäure in die Kanzerogenese eingreifen soll. Diese betreffen die DNA-Methylierung…