Ernährung bei glutensensitiver Enteropathie: Möglichkeiten und Fallstricke
Terler, E. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2002 · Heft 4 · S. 242 bis 244
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zöliakie, mit Prävalenzzahlen von 1 : 200 eine der häufigsten gastroenterologischen Erkrankungen in Mitteleuropa, wird bei genetisch prädisponierten Patienten durch in Getreidearten enthaltene Prolamine (Gluten) ausgelöst. Diese, auf die Duodenalschleimhaut toxisch wirkenden, Proteinkomponenten sind im Weizen, Dinkel, Roggen, Gerste, Hafer und sämtlichen Getreidederivaten der oben genannten Sorten enthalten. Letzte Untersuchungen zeigten, dass der Hafer wahrscheinlich keine toxisch wirkenden Prolamine besitzt. Um Spätschäden, wie massive Mangelzustände oder maligne Lymphome im Gastrointestinaltrakt zu vermeiden…