Freisetzung von Phthalaten aus Infusionssystemen
E, n. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2002 · Heft 2 · S. 110 bis 110
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ernährungskommissionen der Deutschen Gesellschaften für Kinderheilkunde und Jugendmedizin empfehlen, Infusionsleitungen und -beutel aus ungeschützem Polyvinylchlorid (PVC) bei Kindern nach Möglichkeit zu vermeiden [1]. Dem PVC werden verschiedene Phthalsäuredialkylester zugesetzt, vor allem das fettlösliche Diethylhexylphthalat (DEHP). Handelsübliche PVC-Schlauchsysteme für Infusionszwecke können ca. 40 % DEHP enthalten, das in vergleichsweise hohen Mengen durch Lipidemulsionen und fettlösliche Medikamentenzubereitungen herausgelöst wird. Bei der parenteralen Ernährung kann bei Säuglingen und Kindern die dul…