Die hyperkalzämische Krise
Ziegler, R. · Aktuelle Ernährungsmedizin · 2002 · Heft 1 · S. 47 bis 52
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die hyperkalzämische Krise stellt die Dekompensation einer zunächst vom Körper tolerierten mäßigen Hyperkalzämie dar, die erst kurze Zeit, häufiger jedoch schon länger bestehen kann. Von den Symptomen des Hyperkalzämiesyndroms bei noch kompensierter Hyperkalzämie erfolgt der Umschlag in die Krise durch die Entwicklung einer Oligurie/Anurie aus vorbestehender Polyurie und die Entwicklung von Somnolenz und Koma aus zuvor höchstens bestehendem endokrinen Psychosyndrom. Vor allem Flüssigkeitsmangel (Exsikkose) kann bei der Auslösung einer Krise bedeutsam sein. Für den Patienten stellt die Krise eine absolute Lebensg…