Das Polypill-Modell: Konzeptionelle Überlegungen zu den körperlichen, psychischen und sozialen Wirkungen des Sports
Sven Schneider · B&G Bewegungstherapie und Gesundheitssport · 2021 · Heft 2 · S. 17 bis 22
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Mannheimer Institut für Public Health, Sozialund Präventivmedizin, Medizinische Fakultät Mannheim, Universität Heidelberg. Hintergrund Angesichts seiner mannigfaltigen physiologischen Wirkungen wird Sport in der Literatur zunehmend als „Polypille“ bezeichnet. Sport gleiche demnach einem pleiotrop wirksamen Medikament. Die Sportwissenschaft kritisiert diese eher klinische Sichtweise als zu einseitig und warnt vor einer Medikalisierung des Sports. Methode Der vorliegende Beitrag greift diesen Einwand auf und fasst die biopsychosozialen Wirkungen des Sports zusammen. Besondere Beachtung finden dabei die psychischen…