CareLit Fachartikel

Lustbremse Arzneimittel

Wendland, M. · Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift · 2020 · Heft 2 · S. 18 bis 23

Dokument
283637
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift
Autor:innen
Wendland, M.
Ausgabe
Heft 2 / 2020
Jahrgang 15
Seiten
18 bis 23
Erschienen: 2020-04-17 13:00:00
ISSN
1862-2267

Zusammenfassung

Arzneimittel greifen häufiger und stärker in die Sexualität ein als allgemein vermutet, unter anderem durch Störungen von Libido, Erektion, Ejakulation und Fertilität. Mittel wie Betablocker, Fibrate, Antiallergika, die Pille, Immunsuppressiva und allen voran Antidepressiva verursachen je nach Wirkstoff erektile Dysfunktion, Unlust oder Unfruchtbarkeit und sollten in der Anamnese erfragt werden. Im Vordergrund stehen Veränderungen des Testosteron-, Dopamin-, Serotonin- und Acetylcholin-Stoffwechsels, aber auch Durchblutungsstörungen durch Blockierung der Alpha-1- und Beta-2-Rezeptoren.

Schlagworte

ANAMNESE ANTIDEPRESSIVA ARZNEIMITTEL SEXUALITÄT EJAKULATION IMMUNSUPPRESSIVA Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift