Flut der Mediatoren
Hufen-Kemper, W. · Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift · 2018 · Heft 6 · S. 30 bis 33
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Mastzellaktivierungssyndrom (MCAS) oder Mastzellmediatorsyndrom ist durch eine gesteigerte Aktivität und Vermehrung von Mastzellen geprägt, die unkontrolliert Entzündungsmediatoren wie Zytokine ausschütten. Aufgrund der unspezifischen Klinik mit schubweisen Entzündungsphasen einschließlich Darm-, Haut- und Leistungsstörungen ist die Erkrankung schwer zu identifizieren und bleibt häufig lange unentdeckt. Anamnese und vor allem Laborparameter ermöglichen eine diagnostische Abgrenzung und eröffnen Therapieoptionen unter anderem zur immunologischen Regulation und Histaminreduzierung.