Bodennah: Heilsame Erden
N.N. · Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift · 2015 · Heft 3 · S. 42 bis 45
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Peloidtherapie (griechisch: „pelos“ für „Schlamm“) versteht sich als Teil der Balneologie und arbeitet mit der vorwiegend äußerlichen Anwendung von Heilerden, Schlämmen und Gesteinspulvern. Zu den wichtigsten Indikationen zählen entzündliche und degenerative Erkrankungen des Bewegungsapparats, chronische Schmerzen, Dermatosen und Regulationsstörungen. Fango, Lehm, Moor und Heilerde verfügen als wichtigste Peloide über einen hohen Mineraliengehalt und spezifische Wirkstoffe wie Humin- oder Kieselsäure, die z. T. die Haut passieren und im Gewebe ihre Wirkung entfalten.