Parenterale Ernährung in der Klinik
Christian Trautwein · Ernährung & Medizin · 2010 · Heft 6 · S. 63 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Parenterale Ernährung (PE) ist eine lebenswichtige Therapieform für Patienten, die aufgrund von Erkrankungen oder chirurgischen Eingriffen nicht in der Lage sind, Nährstoffe über den Magen-Darm-Trakt aufzunehmen. Sie erfolgt durch die intravenöse Zufuhr von Nährlösungen, die alle essenziellen Nährstoffe wie Proteine, Fette, Kohlenhydrate, Vitamine und Mineralstoffe enthalten. In der Klinik wird PE häufig bei schwerer Malnutrition, gastrointestinalen Störungen oder nach großen Operationen eingesetzt. Die korrekte Anwendung erfordert eine sorgfältige Überwachung, um Komplikationen wie