Wissenschaft Aktuell
N.N. · Pflegezeitschrift · 2020 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die meisten Patienten mit einer sich verschlechternden chronischen Erkrankung nehmen an ihrem Lebensende nur noch wenig Flüssigkeit zu sich. Als Gegenargument wird oft die Gefahr von Überwässerung und damit das Risiko von Ödemen, Aszites und Rasselatmung angeführt, als Proargumente die Linderung von Durst sowie die Vermeidung von Delir und terminaler Agitiertheit. Diese Argumentation steht jedoch auf wackligen Füßen, wie eine prospektive Studie der Erasmus-Universität in Rotterdam nahelegt. Denn ein signifikanter Zusammenhang beispielsweise zwischen Flüssigkeitsvolumen und Rasselatmung war in keine Richtung fest…