Lebensstiländerung in der „Herzschule“
N.N. · Pflegezeitschrift · 2018 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Herzschulen sind ein Projekt mit großem „salutogenetischen Potential“: Das Kohärenzgefühl der Teilnehmer wächst im Verlauf der gemeinsamen Arbeit. Die Erkrankung wird als verstehbar und handhabbar erlebt, d.h. die Teilnehmer lernen, dass sie selber viel für sich tun können und dass sie nicht allein sind in ihrer schwierigen Lebensphase, die sie zu guter Letzt auch als biographisch bedeutsam annehmen können. So kann an Stelle von Verunsicherung, Angst, Depression ein Grundgefühl von Vertrauen entstehen, das es ihnen ermöglicht, sich wieder dem „gefährlichen Fluss des Lebens“ (A. Antonovsky) zu überlassen.