CareLit Fachartikel

Ethische und konzeptuelle Aspekte des Mitochondrien-Transfers („Drei-Eltern-Kind“)

Rubeis, G.; Steger, F. · Ethik in der Medizin · 2019 · Heft 3 · S. 143 bis 158

Dokument
290131
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Rubeis, G.; Steger, F.
Ausgabe
Heft 3 / 2019
Jahrgang 31
Seiten
143 bis 158
Erschienen: 2019-03-21 15:22:33
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Der weltweit erste Mitochondrien-Transfer, auch als Erzeugung eines „Drei-Eltern-Kindes“ bezeichnet, hat 2016 eine intensive Debatte ausgelöst. Hinsichtlich des Verfahrens, das bisher nur in Großbritannien zugelassen ist, werden auch verschiedene ethische Aspekte angesprochen. Dazu gehören die Risikoabwägung, die reproduktive Selbstbestimmung und die psychosoziale Entwicklung eines Kindes, das von drei Individuen abstammt. Dabei fällt auf, dass zentrale konzeptuelle Fragen hinsichtlich des Mitochondrien-Transfers nicht geklärt sind. Ist der Mitochondrien-Transfer eine genetische Intervention in die Keimbahn? Han…

Schlagworte

ENTWICKLUNG THERAPIE Ethik in der Medizin