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Einwilligungsfähigkeit: inhärente Fähigkeit oder ethisches Urteil?

Hermann, H.; Trachsel, M.; Biller-Andorno, N. · Ethik in der Medizin · 2015 · Heft 6 · S. 107 bis 120

Dokument
290263
CareLit-ID
Jahr
2015
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Hermann, H.; Trachsel, M.; Biller-Andorno, N.
Ausgabe
Heft 6 / 2015
Jahrgang 27
Seiten
107 bis 120
Erschienen: 2015-06-19 15:49:49
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Die Bestimmung der Einwilligungsfähigkeit von Patienten beinhaltet weitreichende ethische und rechtliche Implikationen. Ausreichende Klärung des Begriffs ist daher unerlässlich. Solche Bemühungen gelten vorwiegend der Definition von Kriterien hinsichtlich relevanter mentaler Fähigkeiten. Grundlegendere Aspekte werden kaum explizit besprochen, so die Frage, ob Einwilligungsfähigkeit eher eine inhärente Fähigkeit oder ein ethisches Urteil bezeichnet. Zentral bei dieser Unterscheidung ist der Stellenwert ethischer Überlegungen die Zulässigkeit fürsorglicher Bevormundung betreffend. Geht man von einer inhärenten Fäh…

Schlagworte

URTEIL BEURTEILUNG PATIENTEN VERSTÄNDNIS Ethik in der Medizin