CareLit Fachartikel

Hat ein Kind eine Pflicht, Blutstammzellen für ein krankes Geschwisterkind zu spenden?

Schües, C.; Rehmann-Sutter, C. · Ethik in der Medizin · 2012 · Heft 5 · S. 89 bis 102

Dokument
290414
CareLit-ID
Jahr
2012
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Schües, C.; Rehmann-Sutter, C.
Ausgabe
Heft 5 / 2012
Jahrgang 24
Seiten
89 bis 102
Erschienen: 2012-05-19 16:15:36
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Die allogene Transplantation von Blutstammzellen aus dem Körper von Kindern, die der Spende nicht selbst zustimmen können, in den Körper eines kranken Geschwisterkindes wirft schwierige ethische Fragen auf. Wie kann ein risikobehafteter, fremdnütziger medizinischer Eingriff ethisch gerechtfertigt werden? In dieser Arbeit werden Argumente kritisch untersucht, nach denen das Spenderkind eine Pflicht habe, bei der Transplantation mitzumachen. Die Idee der Pflicht ist nachvollziehbar aus der Perspektive der Eltern, die zwar in einem Fürsorgekonflikt sind (ein Kind zu Gunsten der Rettung des anderen verletzen zu müss…

Schlagworte

KIND TRANSPLANTATION ELTERN LEBEN ARBEIT Ethik in der Medizin