CareLit Fachartikel

Skizze einer pathischen Ethik

Wiedebach, H. · Ethik in der Medizin · 2011 · Heft 1 · S. 73 bis 77

Dokument
290543
CareLit-ID
Jahr
2011
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Wiedebach, H.
Ausgabe
Heft 1 / 2011
Jahrgang 23
Seiten
73 bis 77
Erschienen: 2011-01-18 16:30:28
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Das von Weizsäcker so genannte „Pathische“ bezeichnet eine Haltung zum Leben. Das Leben ist etwas, dessen „Existenz weniger gesetzt als vielmehr erlitten wird“. Eine solche Haltung prägt unser Urteil über andere Menschen wie über uns selbst. Wer sich hier einrichtet, wandelt zwischen Wissen und Nicht-Wissen, klaren Umrissen und bloßen Nuancen, Machen und Geschehenlassen. „Pathische Ethik“ ist ein Bestimmungsversuch dessen, was es heißt, in dieser Vagheit zielsicher zu bleiben. Wo er gelingt, keimt Friede. Das Loslassen der Hand eines Sterbenden ist eine Probe darauf. Im alltäglichen Umgang mit Patienten und Hilf…

Schlagworte

URTEIL HAND LEBEN MENSCHEN WISSEN PATIENTEN Ethik in der Medizin