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Body Integrity Identity Disorder (BIID) – Lassen sich Amputationen gesunder Gliedmaßen ethisch rechtfertigen?

Müller, S. · Ethik in der Medizin · 2009 · Heft 1 · S. 287 bis 299

Dokument
290661
CareLit-ID
Jahr
2009
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Müller, S.
Ausgabe
Heft 1 / 2009
Jahrgang 21
Seiten
287 bis 299
Erschienen: 2009-01-08 16:47:48
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Unter Body Integrity Identity Disorder (BIID) versteht man das sehr seltene Phänomen, dass jemand die Amputation einer oder mehrerer gesunder Gliedmaßen oder die Beibringung einer Querschnittslähmung verlangt. Manche dieser Menschen verstümmeln sich selbst; andere fordern von Chirurgen eine Amputation oder die Durchtrennung des Rückenmarks. Von Psychologen und Psychiatern gibt es unterschiedliche Erklärungsansätze für dieses Phänomen; bisher ist aber keine erfolgreiche psychotherapeutische oder pharmazeutische Therapie bekannt. Betroffenenvertreter erklären den Amputationswunsch in Analogie zu dem Verlangen von…

Schlagworte

AMPUTATION THERAPIE INTEGRATION RECHT ZIEL MENSCHEN CHIRURGEN ZWANG Ethik in der Medizin