CareLit Fachartikel

Wir müssen darüber reden

Anselm, R. · Ethik in der Medizin · 2008 · Heft 9 · S. 191 bis 200

Dokument
290675
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Anselm, R.
Ausgabe
Heft 9 / 2008
Jahrgang 20
Seiten
191 bis 200
Erschienen: 2008-09-28 16:51:42
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

In der gegenwärtigen Diskussion um Patientenverfügungen dominieren die Fragen nach deren Reichweite und Verbindlichkeit. Diese bilden, ebenso wie die Kontroverse um diese beiden Themen, die professionsspezifische Sichtweise von Ärzten und Juristen ab. Aus Patientenperspektive jedoch, so die Ergebnisse einer Studie mit 272 Tumorpatienten, stellt sich die Situation anders dar: Hier fungieren Patientenverfügungen vielmehr als Türöffner für eine intensivere Kommunikation mit Ärzten, aber auch mit Angehörigen und mit sich selbst. Die Frage nach der Verbindlichkeit spielt demgegenüber nur eine nachgeordnete Rolle.

Schlagworte

KOMMUNIKATION STUDIE PATIENTENVERFÜGUNGEN Ethik in der Medizin