CareLit Fachartikel

Patientenverfügung, Autonomie und Relativismus

Ernst, G. · Ethik in der Medizin · 2008 · Heft 9 · S. 240 bis 247

Dokument
290680
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Ernst, G.
Ausgabe
Heft 9 / 2008
Jahrgang 20
Seiten
240 bis 247
Erschienen: 2008-09-28 16:50:30
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Mit der Patientenverfügung bestimmt der Patient über seine aktuelle Einwilligungsfähigkeit hinaus, welche Behandlung ihm zuteil oder nicht zuteil werden soll. Die moralische Rechtfertigung dieser Einrichtung basiert hauptsächlich auf der Vorstellung, dass die individuelle Autonomie des Patienten nur dann gewahrt ist, wenn er, und nur er selbst, über medizinische Eingriffe bestimmen darf. Nicht alle Kulturen räumen der individuellen Autonomie jedoch einen solch zentralen Stellenwert ein. In diesem Aufsatz gehe ich der Frage nach, ob hier eine relativistische Sichtweise angemessen ist. Ich werde eine (moderat) pos…

Schlagworte

EINRICHTUNG PATIENT PATIENTEN Ethik in der Medizin