CareLit Fachartikel

Wille oder Indiz für mutmaßlichen Willen?

Mona, M. · Ethik in der Medizin · 2008 · Heft 9 · S. 248 bis 257

Dokument
290681
CareLit-ID
Jahr
2008
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Mona, M.
Ausgabe
Heft 9 / 2008
Jahrgang 20
Seiten
248 bis 257
Erschienen: 2008-09-28 16:51:20
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Erleichtert die Konzeptualisierung der Patientenverfügung als bloßes Indiz für den mutmaßlichen Willen die notwendige Einbeziehung eines relationalen Autonomieverständnisses in eine zunehmend kulturübergreifende Bioethik? Ich lege dar, dass die Berücksichtigung relationaler Autonomiekonzepte kein überzeugendes Argument für die Bestimmung der Patientenverfügung als bloßes Indiz für den mutmaßlichen Willen ist, sondern vielmehr – neben einer Reihe anderer Argumente – für die Patientenverfügung als verbindliche Willensbekundung spricht. Diese erweist sich als flexibel genug, um unterschiedlichen Formen von Autonomi…

Schlagworte

Gesundheit Pflege Ethik in der Medizin