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Das Problem der Behindertenselektion bei der pränatalen Diagnostik und der Präimplantationsdiagnostik

Lübbe, W. · Ethik in der Medizin · 2003 · Heft 2 · S. 203 bis 220

Dokument
290776
CareLit-ID
Jahr
2003
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Ethik in der Medizin
Autor:innen
Lübbe, W.
Ausgabe
Heft 2 / 2003
Jahrgang 15
Seiten
203 bis 220
Erschienen: 2003-02-21 17:59:26
ISSN
1437-1618
DOI

Zusammenfassung

Verstoßen pränatale und präimplantive Selektion von Behinderten gegen das Diskriminierungsverbot? Die Antwort wird meist von der Frage nach dem Status des Embryos abhängig gemacht: Ist der Embryo Träger der Menschenwürde und des Rechts auf Leben, dann könne eine Entscheidung der Mutter gegen das Kind (soweit sie überhaupt gerechtfertigt werden kann) dem Diskriminierungsvorwurf nur entgehen, wenn sie nicht spezifisch im Blick auf den Behindertenstatus des Embryos fällt. Der vorliegende Beitrag 1. setzt nicht voraus, dass der Embryo kein Träger der Menschenwürde und des Rechts auf Leben ist; 2. argumentiert, dass…

Schlagworte

EMBRYO ENTSCHEIDUNG KIND LEBEN PRÄIMPLANTATIONSDIAGNOSTIK Ethik in der Medizin