Ökonomische und soziale Aspekte der Jodprävention
Röhl, S.; Schücking, B. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2010 · Heft 12 · S. 111 bis 115
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei Schwangeren und Stillenden in Deutschland besteht aufgrund ihres erhöhten Jodbedarfs das Risiko einer mangelhaften Jodversorgung. Die adäquate Jodsubstitution stellt einen wichtigen Beitrag zur Bedarfsdeckung und damit zur primären Prävention von Erkrankungen bei Mutter und Kind dar. Daher wird sie explizit in den Mutterschutzrichtlinien und im Mutterpass empfohlen; sie ist jedoch nicht mehr aus präventiven Gründen verordnungsfähig. Vor dem Hintergrund aktueller Studien – darunter einer eigenen Erhebung zur Jodprävention – werden die derzeit praktizierten Maßnahmen zur Jodprävention dargestellt und unter öko…