Dekubitusrisikoeinschätzung – mit Skala oder ohne Skala?
Balzer, K. · HeilberufeScience · 2011 · Heft 12 · S. 18 bis 19
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
1 HintergrundDekubitusgefährdete Patienten in der Traumatologie scheinen systematisch unterversorgt zu sein mit prophylaktischen Maßnahmen [1]. Dies lässt darauf schließen, dass ihr Risiko unzureichend erkannt wird. Unklar ist, inwieweit die Nutzung einer Risikoskala die prophylaktische Versorgung verbessert [2].2 ZielEvaluation, ob die Dekubitusrisikoeinschätzung mithilfe der Bradenskala (BS) den Anteil dekubitusgefährdeter Patienten erhöht, die eine adäquate Prophylaxe erhalten.3 MethodenEs wurde eine quasi-experimentelle Studie mit zwei traumatologischen Stationen eines Universitätsklinikums durchgeführt. In…