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MS: Chlostridien-Toxin beteiligt?

N.N. · CME · 2019 · Heft 10 · S. 1 bis 1

Dokument
293559
CareLit-ID
Jahr
2019
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
CME
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 10 / 2019
Jahrgang 16
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2019-10-01 00:00:00
ISSN
1614-3744

Zusammenfassung

Ein Toxin von Clostridien begünstigt womöglich die Entwicklung einer multiplen Sklerose (MS): Es öffnet die Blut-Hirn-Schranke und durchlöchert myelinbildende Zellen. Beim ECTRIMS in Berlin wurden einige Arbeiten präsentiert, die auf Clostridium perfringens als Faktor bei MS deuten. Das Epsilontoxin (ETX) des Erregers bindet relativ spezifisch an ZNS-Endothelzellen sowie an myelinbildende Oligodendrozyten. Es könnte daher bei der Entstehung von MS-Läsionen von Belang sein. Ein Forscherteam aus den USA stellte fest, dass jeder fünfte MS-Patient ETX-produzierende Keime im Darm aufwies, aber keiner der Gesunden. In…

Schlagworte

Gesundheit Pflege CME