HIV-Infektion
N.N. · CME · 2019 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In Deutschland lebten Ende 2017 86.100 Menschen mit HIV/AIDS. Im klinischen Alltag sollte ein HIV-Test bei erhöhtem Ansteckungsrisiko (Männern, die Sex mit Männern haben [MSM], intravenöser Drogenabusus oder ungeschützte sexuelle Kontakte) sowie bei unerklärlichem Auftreten von oralem Soor, oraler Haarleukoplakie, Herpes Zoster oder einer Kaposi-Sarkom verdächtigen Hautläsion angeboten werden. Bei reaktiv positivem HIV-Antiköpertest sollte immer ein Bestätigungstest (Immunoblot) durchgeführt werden. Zu der initialen Abklärung eines neu HIV-positiv diagnostizierten Patienten gehört die Bestimmung der CD4-Zellzahl…