Antirefluxtherapie schützt vor Ösophaguskarzinom
N.N. · CME · 2018 · Heft 12 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer Kohortenstudie untersuchten Forscher, ob eine Therapie der Refluxkrankheit das Risiko, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, senkt. Einbezogen waren rund 940.000 GERD(gastroösophageale Refluxkrankheit)-Patienten. Etwa 48.000 von ihnen unterzogen sich einem Eingriff der Antirefluxchirurgie, die übrigen gut 890.000 wurden medikamentös behandelt. In einem Nachbeobachtungszeitraum von insgesamt 15 Jahren zeigte sich, dass sowohl die chirurgische als auch die konservative Behandlung von GERD das Risiko für Speiseröhrenkrebs senken. Dabei waren die Erkrankungsraten nach einer Operation etwa doppelt so hoch wie u…