Diagnose und Therapie des Reizdarmsyndroms
Madisch, Ahmed · CME · 2016 · Heft 12 · S. 9 bis 17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Reizdarmsyndrom (RDS) gehört mit einer Prävalenz von 10–20 % zu den häufigsten funktionellen Krankheitsbildern und ist gekennzeichnet durch mehr als 3 Monate andauernde oder rezidivierende abdominelle Beschwerden ohne pathologische Veränderungen in den routinemäßig verfügbaren Untersuchungsverfahren Die Diagnosestellung erfolgt auf der Basis einer typischen Symptomkonstellation sowie eines gezielten Ausschlusses von relevanten Differenzialerkrankungen. Im Mittelpunkt der Diagnostik steht neben einem begrenzten Routinelabor die sonographische und endoskopische Diagnostik zum Ausschluss einer organischen Erkra…