Lässt chronischer Schmerz das Hirn schwinden?
N.N. · CME · 2013 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei chronischen Schmerzen verändert sich auch das Gehirn: Manche Hirnarale werden dünner, sodass man hier bleibende Schäden befürchtet. Allerdings sind diese Veränderungen reversibel: Nach einer erfolgreichen Schmerztherapie normalisiert sich das Volumen. Die Verminderung der grauen Substanz lässt sich bei fast allen Patienten mit chronischen Schmerzen beobachten, egal ob es sich um Kopf-, Rückenoder Phantomschmerzen handelt, berichtete Prof. Dr. Arne May, Schmerzexperte vom Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, beim Fortbildungsveranstaltung „Neuro Update“ in Mainz. Je länger die Patienten erkrankt sind, umso ausgeprä…