Diuretika fürs schwache Herz: Fluch oder Segen?
Wenzel, René R. · CME · 2016 · Heft 12 · S. 7 bis 17
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Diuretika sind etablierte Medikamente bei der Behandlung der Herzinsuffizienz. Es gibt aber nach wie vor keine Evidenz, ob sie harte Endpunkte positiv beeinflussen. Die richtige Dosierung und mögliche Nebenwirkungen der Medikamente müssen dabei unbedingt beachtet werden. Die European Society of Cardiology empfiehlt Diuretika zur symptomatischen Therapie bei dekompensierter Herzinsuffizienz. Gesichert ist, dass eine suffiziente neurohumorale Blockade des Renin-Angiotensin-Aldosteron-Systems und des Sympathikus das Risiko von Natriumund Flüssigkeitsrestriktion, Dekompensation und Mortalität drastisch reduzieren ka…