Hin zu einer geschlechtssensiblen Gesundheitsversorgung
Rapp-Engels, R. · G+G, Gesundheit und Gesellschaft · 2023 · Heft 5 · S. 14 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Seit über 40 Jahren fordern Frauen die Erweiterung des Blickwinkels beziehungsweise einen Blickwechsel in der primär an männlichen Probanden und Patienten ausgerichteten medizinischen Forschung und gesundheitlichen Versorgung. Die Frauenund etwas später die Männergesundheitsforschung haben sich inzwischen etabliert. Heute werden diese Felder unter dem Begriff Gendermedizin subsumiert. Zum einen sind biologische Unterschiede jenseits der Reproduktionsorgane, die beispielsweise den Arzneimittelstoffwechsel beeinflussen, zu beachten. Zum anderen spielen lebensweltliche geschlechtsspezifische Unterschiede, wie Rolle…