CareLit Fachartikel

Zur Anerkennung eines Arbeitsunfalls

Anke Schmidt-Graumann · PflegeRecht · 2024 · Heft 1 · S. 36 bis 47

Dokument
307022
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht
Autor:innen
Anke Schmidt-Graumann
Ausgabe
Heft 1 / 2024
Jahrgang 28
Seiten
36 bis 47
Erschienen: 2024-01-18 11:23:24
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Leitsatz des Gerichts: Für einen Arbeitsunfall ist ein von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis erforderlich, das auf den Körper bzw. die Psyche derart einwirkt, dass durch einen solchen Vorgang eine Änderung des physiologischen Körperzustands ausgelöst wird. Eine solche Einwirkung lässt sich nicht feststellen, wenn die Versicherte nach einer telefonisch ausgesprochenen Bedrohung durch einen Kunden die zuständigen Stellen informiert, normal weiterarbeitet und erst Jahre später ein halbes Jahr nach dem Ereignis aufgetretene Symptome wie Durchfälle und Schwindel auf die Bedrohung zurückführt.

Schlagworte

ANERKENNUNG RECHTSPRECHUNG PFLEGERECHT TOD RECHT UNFALL ZEIT AUSBILDUNG LEBEN ARBEIT SCHWINDEL ÄRZTE ASTHMA PSYCHIATRIE ANPASSUNGSSTÖRUNGEN FIBROMYALGIE