Vergiftungen durch alkoholische Händedesinfektionsmittel
N.N. · Krankenhaushygiene up2date · 2012 · Heft 2 · S. 73 bis 73
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Gormley und Mitarbeiter beschreiben den Fall eines 17-jährigen Mannes, der sich mit einer Angsterkrankung und Depression bei einem komplizierten Verlauf einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung im Verlaufe des stationären Aufenthaltes 500 ml eines 61 %igen alkoholischen Händedesinfektionsmittels über die liegende PEG-Sonde verabreicht hat. Eine suizidale Absicht wurde retrospektiv verneint, sondern das Erzielen eines Rauschzustandes als Ziel der Handlung, die in einem komatösen Zustand resultierte, angegeben. Die Autoren nahmen diesen Fall zum Anlass die Zahlen des amerikanischen Vergiftungsregisters (Nation…