Mikrodeletionssyndrom 16p11. 2
N.N. · Sprache · Stimme · Gehör · 2023 · Heft 2 · S. 73 bis 74
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das proximale Mikrodeletionssyndrom 16p11. 2 ist eine Chromosomenanomalie und gekennzeichnet durch sprachliche Auffälligkeiten (v. a. verbale Entwicklungsdyspraxie [VED] und kindliche Dysarthrie), Koordinationsschwierigkeiten, kognitive Beeinträchtigungen, Verhaltensauffälligkeiten (v. a. in Form einer Autismus-Spektrum-Störung [ASS] und/oder eines Aufmerksamkeitsdefizitsund Hyperaktivitätssyndroms [ADHS]) sowie eine Prädisposition für Adipositas [1]. Fazit: Eine Mikrodeletion am Chromosom 16p11. 2 verursacht bei den meisten Betroffenen eine Sprachentwicklungsstörung, die gehäuft als kindliche Sprechapraxie klas…