CareLit Fachartikel

Tiefenhermeneutisches Verstehen in der Sonderpädagogik

Prof. Dr. Gerspach, M. · Menschen. · 2020 · Heft 4-5 · S. 17 bis 24

Dokument
310097
CareLit-ID
Jahr
2020
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Menschen.
Autor:innen
Prof. Dr. Gerspach, M.
Ausgabe
Heft 4-5 / 2020
Jahrgang 3
Seiten
17 bis 24
Erschienen: 2024-02-24 11:00:17
ISSN
1561-2791
DOI

Zusammenfassung

Den Versuchen, hinter Phänomenen wie Behinderungen, Störungen, Auffälligkeiten eine – wenngleich dem Bewusstsein des Subjekts verschlossene – sinnhafte Bedeutung zu vermuten, die es zu entschlüsseln gilt, wurde seit deren Anfängen mit großer Ablehnung begegnet. Dieses Konzept geht in erster Linie auf Aloys Leber zurück, der theoretisch wie praktisch aufgezeigt hat, die Tiefendimensionen solcher Erscheinungsweisen zu erfassen. Auf diesem Verstehen lässt sich nun ein „fördernder Dialog“ aufbauen, um eine ins Stocken geratene individuelle Entwicklung aus ihrer Erstarrung zu lösen (Leber 1988).

Schlagworte

PSYCHOANALYSE SPRACHE BEHINDERUNG ANGST BEZIEHUNG KIND SUCHT FORSCHUNG LEBER SONDERPÄDAGOGIK ES ÄRZTE PERSÖNLICHKEIT DRAMA REPRODUKTION UMWELT