Ratenbildung bei KV-Daten mit GKV-Versicherten auf Kreisebene – ein empirisches Schätzmodell auf der Basis des Mikrozensus
K. Söhl,R. Schulz,J. Kuhn · Das Gesundheitswesen · 2017 · Heft 6 · S. 514 bis 520
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund: Daten aus der kassenärztlichen Versorgung werden u. a. in der Gesundheitsberichterstattung und der Versorgungsforschung auf Kreisebene genutzt. Für eine korrekte Ratenbildung müsste die Zahl der GKV-Versicherten im Nenner zugrunde gelegt werden, diese steht aber in einigen Bundesländern auf Kreisebene nicht zur Verfügung. Die Raten werden daher im kassenärztlichen System mit einer Surrogatgröße (definiert über die Arztkontakte) gebildet. Dies führt zu Unschärfen, sodass kleinräumige Regionalvergleiche nur bedingt möglich sind. Ziel der vorliegenden Arbeit ist ein besseres Schätzmodel…