Periphere Nervenblockade bei Knochenfrakturen ohne Einfluss auf das Outcome nach Kompartment-Syndrom?
Pulz, S. · AINS - Anästhesiologie · Intensivmedizin · Notfallmedizin · Schmerztherapie · 2024 · Heft 2 · S. 69 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Periphere Nervenblockaden werden bei Patienten mit Frakturen der langen Röhrenknochen häufig vermieden aus Befürchtung, man könne die rechtzeitige Diagnose eines Kompartment-Syndroms übersehen. Und das, obwohl Reionalanästhesien in diesem Fall häufig eine bessere Schmerzkontrolle ermöglichen als systemische Analgetika. Empfehlungen für einen Verzicht auf periphere Nervenblockaden basieren hauptsächlich auf Expertenmeinungen und Fallberichten, während Evidenz mit hoher Qualität zu dieser Fragestellung fehlt. Daher untersuchten Svetlana Chembrovich und Kollegen aus dem Universitätskrankenhaus Gainesville, Florida,…