Tatort Therapie
Textor, R. · Deutsche Heilpraktiker-Zeitschrift · 2024 · Heft 3 · S. 66 bis 70
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Auf dem Boden von Professionalität, Abstinenzgebot und Strafrecht haben Therapeuten eine klare emotionale und körperliche Distanz zu ihren Klienten zu wahren, um das sensible Vertrauensverhältnis vor Missbrauch zu schützen. Klienten idealisieren im vertraulichen Raum oftmals den Therapeuten und projizieren Gefühle von Bindung, Sehnsucht und Anziehung auf ihn – dies darf er jedoch niemals persönlich auf sich beziehen, emotional erwidern oder gar für seine Interessen nutzen. Warnzeichen für mögliche Therapeutenübergriffe sind unter anderem (auch scheinbar zufälliger) Körperkontakt, privater Austausch, Flirten, Aus…