CareLit Fachartikel

Zur Sittenwidrigkeit eines (notariellen) Testaments zugunsten einer Berufsbetreuerin

Bachmann, C. · PflegeRecht · 2024 · Heft 7 · S. 424 bis 431

Dokument
318620
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PflegeRecht
Autor:innen
Bachmann, C.
Ausgabe
Heft 7 / 2024
Jahrgang 28
Seiten
424 bis 431
Erschienen: 2024-07-30 07:46:28
ISSN
1433-7231
DOI

Zusammenfassung

Leitsätze des Gerichts: Der Senat hält an seiner Rechtsprechung (Urt. v. 07.01.2021 - 6 U 22/20) fest, dass ein (notarielles) Testament sittenwidrig sein kann, wenn eine Berufsbetreuerin ihre gerichtlich verliehene Stellung und ihren Einfluss auf einen älteren, kranken und alleinstehenden Erblasser dazu benutzt, gezielt auf den leicht beeinflussbaren Erblasser einzuwirken und ihn dazu zu bewegen, vor einem von ihr herangezogenen Notar in ihrem Sinne letztwillig zu verfügen (hier: 92-jährige, kranke Erblasserin, nach dem unmittelbar vor Einrichtung der Betreuung eingetretenen Tod ihrer Tochter ohne Angehörige, te…

Schlagworte

TESTAMENT ENTSCHEIDUNG TOD KRANKENHAUS RECHTSPRECHUNG BETREUUNG RECHT URTEIL ZEIT Angehörige Betreuungsrecht Alte Menschen Bescheinigung Depression Demenz Aorteninsuffizienz