CareLit Fachartikel
Zu den Voraussetzungen einer forensischen (einstweiligen) Unterbringung bei einer bestehenden betreuungsrechtlichen Unterbringung.
Prof. Roßbruch, R. · PflegeRecht · 2024 · Heft 9 · S. 568 bis 571
Dokument
320462
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Leitsatz des Gerichts: Eine forensische (einstweilige) Unterbringung (§ 126a StPO) kann im Einzelfall unverhältnismäßig sein, wenn bereits eine länger andauernde betreuungsrechtliche Unterbringung (§ 1831 BGB) existiert, die Anlasstaten längere Zeit zurückliegen, noch nicht alle öffentlich-rechtlichen Maßnahmen zur Abwehr einer Fremdgefahr ausgeschöpft sind und das (derzeitige) Verhalten der Beschuldigten im Wohnverbund keine Anhaltspunkte für eine Fremdgefährdung von Mitpatienten bietet.
Schlagworte
UNTERBRINGUNG
RECHTSPRECHUNG
GUTACHTEN
BETREUUNGSRECHT
HEIMBEWOHNER
PFLEGEPERSONAL
PFLEGERECHT
BETREUUNG
EINRICHTUNG
Krankenhaus