CareLit Fachartikel

Die Sterbende wählt die Einsamkeit über das Alleinsein im Augenblick des Todes.

Quinodoz, D. · Praxis Palliative Care · 2024 · Heft 64 · S. 27

Dokument
320468
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Praxis Palliative Care
Autor:innen
Quinodoz, D.
Ausgabe
Heft 64 / 2024
Jahrgang 16
Seiten
27
Erschienen: 2024-09-26 12:09:08
ISSN
1867-7126
DOI

Zusammenfassung

Oftmals scheinen Sterbende die wenigen Minuten zu wählen, um zu sterben, in denen sie von ihren Angehörigen kurz allein gelassen werden. Für die Hinterbliebenen ist das mitunter schmerzlich, als ob die Sterbenden ihnen die kurze Abwesenheit zum Vorwurf machen würden. Die Psychoanalytikerin Danielle Quinodoz deutet diesen Akt anders. In ihrer Erfahrung brauchen Sterbende den Augenblick für sich, um nicht etwa von der Bindung zu den geliebten Menschen vom Gehen abgehalten zu werden.

Schlagworte

LEBEN ZEIT KRANKE PFLEGEPERSONAL PSYCHOANALYSE PSYCHOSOZIAL STERBEN TOD WAHRNEHMUNG Praxis Palliative Care