CareLit Fachartikel

Erfüllung von Kinderwünschen mit Hilfe Dritter – die transnationale Praxis der Eizellspende

Graumann, S. · Zeitschrift für medizinische Ethik · 2024 · Heft 1 · S. 16 bis 32

Dokument
322275
CareLit-ID
Jahr
2024
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik
Autor:innen
Graumann, S.
Ausgabe
Heft 1 / 2024
Jahrgang 70
Seiten
16 bis 32
Erschienen: 2024-11-25 12:53:09
ISSN
0403-3884

Zusammenfassung

Weil die Eizellspende in Deutschland verboten ist, reisen viele Paare in Nachbarländer wie Spanien oder Tschechien, wo diese legal angeboten wird. Die Eizellspende ist Teil eines kommerzialisierten, globalen Fortpflanzungsmedizinischen Marktes. Die Praxis der Eizellspende wird unter Berücksichtigung der politischen, ökonomischen und sozialen Machtverhältnisse aus soziologischer Sicht betrachtet. Hierbei zeigt sich, dass die Praxis auf sozialen Ungleichheiten zwischen Kinderwunschpaaren und Eizellspenderinnen basiert. Dabei spielt auch rassistisches, eugenisches und klassistisches Denken eine Rolle.

Schlagworte

ETHIK SPANIEN HILFE ZEITSCHRIFT KIND ELTERN FRAU IT JUNGE Deutschland Arbeit Bundesregierung Germany Denken Anonyme Beurteilung