Digitale Gesundheitsanwendungen in der hausärztlichen Versorgung: eine Diskussionsgrundlage zur Förderung informierter Nutzungsentscheidungen
Posselt, J.; Lander, J.; Dierks, M. · Prävention und Gesundheitsförderung · 2024 · Heft 5 · S. 483 bis 489
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund und FragestellungSeit 2020 haben Ärzt*innen und Therapeut*innen die Möglichkeit, ihren Patient*innen digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA) per Rezept zu verordnen. Über alle ärztlichen Erkrankungsbereiche hinweg werden DiGA am häufigsten von Hausärzt*innen verordnet [7, 18]. Im Gegensatz zu anderen digitalen Interventionen haben DiGA ein Zulassungsverfahren durchlaufen und zählen zu den Medizinprodukten. Die Mehrheit der bislang zugelassenen Angebote richtet sich an Menschen mit psychischen ErkrankungenFootnote 1, u. a. an Menschen mit Depressionen. Hier zielt das Angebot darauf ab, die Nutzenden im…