New-Work-Kolumne „Schichtwechsel“ Die Kunst der Irritation
von Grundherr, J. · f&w führen und wirtschaften im Krankenhaus · 2025 · Heft 3 · S. 266
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Es gibt Momente, in denen es wichtig ist, Dinge infrage zu stellen – nicht destruktiv, sondern um neue Möglichkeiten zu eröffnen. Doch wer Veränderung anstößt, kennt das Problem: Irritation kann Ablehnung hervorrufen. Und genau hier liegt die Kunst: Wie können wir so irritieren, dass wir gehört werden, ohne dass die Türen zufallen? Anschlussfähig irritieren bedeutet, Menschen aus gewohnten Denkmustern herauszulocken, ohne sie zu überfordern. Es geht darum, Spannungen produktiv zu nutzen, an Bestehendes anzuknüpfen und dennoch Neues ins Spiel zu bringen. Drei Prinzipien helfen dabei: