CareLit Fachartikel

Keine AGG-Entschädigung bei Rechtsmissbrauch

Litty, B. · Zeitschrift für Tarifrecht · 2025 · Heft 3 · S. 1 bis 8

Dokument
325283
CareLit-ID
Jahr
2025
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für Tarifrecht
Autor:innen
Litty, B.
Ausgabe
Heft 3 / 2025
Jahrgang 39
Seiten
1 bis 8
Erschienen: 2025-03-10 02:25:21
ISSN
1439-5908
DOI

Zusammenfassung

Einleitung Ansprüche gegen öffentliche Arbeitgeber nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), bspw. wegen Nichteinladung eines schwerbehinderten Bewerbers zum Vorstellungsgespräch, sind ein arbeitsrechtlicher Dauerbrenner. Besonders interessant ist daher ein aktuelles Urteil des BAG, 1 in dem das Gericht klarstellt, dass das Entschädigungsverlangen erfolgloser Bewerber nach § 15 Abs. 2 AGG dem durchgreifenden Einwand des Rechtsmissbrauchs (§ 242 BGB) ausgesetzt sein kann, sofern die Person sich nicht beworben hat, um die ausgeschriebene Stelle zu erhalten, sondern es ihr nur darum ging, den formalen Sta…

Schlagworte

BEWERBUNG SOZIALRECHT ZEITSCHRIFT RECHTSMISSBRAUCH ARBEITGEBER GERICHT URTEIL ZIEL ANPASSUNG Arbeit Berlin Betrug Ausschreibung Absicht Gesetz Zeitschrift für Tarifrecht